Willkommen in Österreich!
Von Niederösterreich über die Steiermark nach Wien und ins Burgenland – erleben Sie, wo Österreichs Weinherz schlägt.
Sekt Austria
1976 durfte Schaumwein erstmals auch von Winzern hergestellt werden.
Die 2015 eingeführte „Pyramide Sekt Austria“ bietet eine klare Orientierung mit drei Qualitätskategorien:
Sekt Austria, Sekt Austria Reserve und Sekt Austria Große Reserve -
erkennbar an der rot-weiß-roten Banderole.
Weißwein-Highlights
Grüner Veltliner: Oftmals mit einer markanten Säure, die an Riesling erinnert.
Welschriesling: Keine Verwandtschaft zum weißen Riesling, aber bekannt für seine charakteristische Säure, besonders in der Steiermark.
Wiener Gemischter Satz: Weißwein-Spezialität mit eigener Herkunftsbezeichnung (DAC).
Rotwein-Spezialitäten
Zweigelt: Österreichs häufigste Rotweinsorte, vollmundig mit Aromen von Kirschen.
Blaufränkisch: 94% werden im Burgenland und 5,5% in Niederösterreich angebaut
Weitere Sorten: St. Laurent und Pinot Noir, vor allem im Burgenland vertreten.
DAC – Gebietstypische Qualitätsweine
Seit dem neuen Jahrtausend steht DAC für „Districtus Austriae Controllatus“ und garantiert unverwechselbare Qualität und regionale Charakteristik.
Terroir als Herkunftsprinzip
Österreichischer Wein ist so vielfältig wie seine Landschaften –
jede Region bringt Weine mit ganz eigenständigem Profil hervor.
Terroir steht in Österreich für Herkunft, die man schmeckt –
klar, vielfältig und unverwechselbar.
Besuchen Sie uns und wählen Sie aus einer Vielzahl renommierter Weingüter.
Ihr nächster Lieblingswein aus Österreich wartet hier auf Sie!
Bilder: © ÖWM / Robert Herbst & Carletto Photography
Terroir - Herkunft mit Charakter
Was macht österreichischen Wein so vielfältig?
Ein Schlüssel liegt im Terroir – jenem Zusammenspiel aus Boden, Klima, Lage und Handwerk, das einem Wein seine unverwechselbare Prägung verleiht.
Terroir ist weit mehr als ein Schlagwort:
Es beschreibt die Herkunft eines Weins im umfassenden Sinn - von den geologischen Gegebenheiten bis zur Handschrift des Winzers. In Österreich hat dieser Gedanke eine lange Tradition. Schon zur Zeit der Monarchie war es üblich, Weine nicht nach Rebsorten oder Süßegraden zu beurteilen, sondern nach ihrer Herkunft. Heute erlebt dieser Herkunftsgedanke mit dem DAC-System eine erfreuliche Renaissance.
Dabei verlangt echtes Terroir viel:
Fundierte Kenntnisse über Böden und Lagen, aufmerksame Weinbergsarbeit und einen behutsamen Ausbau im Keller. Wo Winzer:innen sich auf die Eigenheiten ihrer Region einlassen und diese bewusst herausarbeiten, entstehen Weine mit Profil, die „von ihrer Herkunft erzählen“.
Österreich bietet dafür beste Voraussetzungen:
Von den Urgesteinsterrassen der Wachau bis zu den kalkhaltigen Hügeln des Weinviertels, vom pannonisch geprägten Osten bis in die steilen Rieden der Südsteiermark – je nach Boden, Mikroklima und Ausbau zeigen sich Österreichs Weine mal duftig und charmant, mal würzig, mineralisch oder kraftvoll. In ihrer Vielfalt stets geprägt von Herkunft und Handschrift des Winzers.
Österreichische Heurigenkultur
– „Ausg’steckt is!“
„Ausg’steckt is!“ bedeutet in Österreich: Der Heurige hat geöffnet. Mit diesen Worten werden Gäste seit Generationen in die traditionellen Weinlokale der Winzer eingeladen. Kaum eine andere Tradition verkörpert die österreichische Wein- und Genusskultur so authentisch wie der Heurige.
Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1784 zurück, als Kaiser Joseph II. den Winzern erlaubte, ihre eigenen Weine direkt auszuschenken. Der Name „Heuriger“ leitet sich vom „heurigen“ Wein ab, also dem Wein des aktuellen Jahrgangs. Aus dieser historischen Erlaubnis entwickelte sich eine einzigartige Form der Weinkultur, die bis heute fest zum österreichischen Lebensgefühl gehört.
Besonders bekannt sind Heurige in den Weinregionen Wien, Wachau, Kamptal, Kremstal, Weinviertel, Thermenregion und Burgenland. Viele Betriebe öffnen ihre Heurigen nur zu bestimmten Zeiten im Jahr, vor allem vom Frühjahr bis in den Herbst.
Rund um die Weinlese herrscht eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre, wenn sich die Weinberge in warmen Farben zeigen und der neue Jahrgang langsam Gestalt annimmt. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Weine. Typischerweise werden die regionalen Rebsorten der jeweiligen Weinbaugebiete ausgeschenkt. Besonders beliebt sind Grüner Veltliner, Riesling, Welschriesling, Gemischter Satz, Sauvignon Blanc oder Zweigelt. So bietet jeder Heurige einen authentischen Einblick in die Weinregion und die Handschrift des Winzers.
Zum Wein gehören traditionell regionale Spezialitäten und hausgemachte Schmankerl. Serviert werden oft Brettljausen mit Schinken, Speck und Käse, würziger Liptauer, frisches Bauernbrot, knuspriger Schweinsbraten oder Wiener Schnitzel. Viele Heurige bieten außerdem saisonale Spezialitäten aus der Region an. Die Küche ist dabei bewusst authentisch und ehrlich – perfekt abgestimmt auf die Weine des Hauses.
Bis heute steht die Heurigenkultur für österreichische Gastfreundschaft, geselliges Beisammensein und die enge Verbindung von Wein und Kulinarik. Hier geht es nicht um große Förmlichkeit, sondern um Genuss, Tradition und Lebensfreude. Wer Österreich und seine Weinkultur wirklich kennenlernen möchte, findet beim Heurigen den wohl authentischsten Ort dafür.