Kabinett
Kabinett bezeichnet die unterste Stufe der Prädikatsweinpyramide und bezeichnete ursprünglich mal Weine, die in den Schatzkammern oder Kabinetten von Klöstern und Adelshäusern als besonders wertvoll aufbewahrt wurden. Heute steht Kabinett für Trinkgenuss mit viel Finesse. Ob als Aperitif, zu leichten Speisen, Sushi oder sommerlichen Gerichten: Die vielseitigen Weine überzeugen mit Frische, Trinkfluss und dennoch erstaunlichem Reifepotenzial.
Kabinett ist die leichteste und zugleich frischeste Stufe der deutschen Prädikatsweine. Die Weine werden aus reifen Trauben erzeugt, die ein festgelegtes Mindestmostgewicht erreichen müssen. Je nach Rebsorte und Anbaugebiet variieren diese, muss aber mindestens 73° Oechsle betragen.
Als Prädikatswein darf Kabinett nicht mit Zucker (Chaptalisierung) angereichert werden. Die Qualität basiert ausschließlich auf der natürlichen Reife der Trauben.
Typisch für Kabinettweine sind ihre frische Frucht, eine feine Säure und ein moderater Alkoholgehalt.
Ein Kabinettwein kann trocken, feinherb oder fruchtsüß ausgebaut sein und zeigt dabei oft eine bemerkenswerte Leichtfüßigkeit und Eleganz. Besonders häufig werden Kabinettweine aus Riesling gekeltert, aber auch viele weitere Rebsorten sind zugelassen, wie z.B. Silvaner, Müller-Thurgau, Gewürztraminer oder Grauburgunder.
1.5 L (39,93 €/L)
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0.75 L (33,20 €/L)
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0.75 L (33,20 €/L)
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0.75 L (33,20 €/L)
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0.75 L (29,20 €/L)
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0.75 L (22,53 €/L)
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0.75 L (24,00 €/L)
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1.5 L (36,60 €/L)
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1.5 L (39,93 €/L)
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0.75 L (30,53 €/L)
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0.75 L (23,87 €/L)
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0.75 L (22,00 €/L)
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0.75 L (24,67 €/L)
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0.75 L (16,67 €/L)
LebensmittelangabenSpätlese
Spätlese bezeichnet die zweite Stufe der deutschen Prädikatsweine. Die Trauben werden (wie der Name bereits andeutet) später gelesen als gewöhnlich, bleiben also länger am Rebstock als bei einer regulären Lese und erreichen dadurch eine höhere Konzentration und Reife. Das Ergebnis sind Weine mit mehr Ausdruck, intensiverer Frucht und einer größeren aromatischen Tiefe.
Ihren Ursprung hat die Spätlese im Rheingau des 18. Jahrhunderts. Einer bekannten Überlieferung zufolge führte eine verspätete Lese auf Schloss Johannisberg erstmals zu außergewöhnlich konzentrierten und aromatischen Weinen. Bis heute gilt die Spätlese als eine der traditionsreichsten und vielseitigsten Spezialitäten des deutschen Weinbaus.
Je nach Anbaugebiet und Rebsorte variiert das vorgeschriebene Mindestmostgewicht für eine Spätlese, beträgt aber mindestens 75° Oechsle. Besonders bekannt sind Spätlesen aus Riesling, die mit ihrem Zusammenspiel aus Fruchtsüße und spritziger Säure begeistern. Während Spätlesen grundsätzlich in verschiedenen Geschmacksrichtungen erzeugt werden können (von trocken über halbtrocken/feinherb bis edelsüß), werden sie bei VDP-Weingütern ausschließlich in fruchtsüßen Stilistiken ausgebaut. Mit zunehmender Flaschenreife gewinnen sie zusätzlich an Komplexität und entwickeln ihre charakteristischen vielschichtigen Aromen.
0.75 L (46,53 €/L)
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0.75 L (33,20 €/L)
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0.75 L (33,20 €/L)
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0.375 L (85,07 €/L)
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0.75 L (92,00 €/L)
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0.75 L (43,87 €/L)
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0.75 L (42,53 €/L)
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0.75 L (46,00 €/L)
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0.75 L (385,33 €/L)
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0.75 L (318,67 €/L)
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0.75 L (42,53 €/L)
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0.75 L (52,00 €/L)
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0.75 L (172,00 €/L)
LebensmittelangabenAuslese
Die Auslese bildet die dritte von insgesamt sechs Stufen der deutschen Prädikatsweinpyramide. Der Name „Auslese“ verweist bereits auf die aufwendige Handlese: Nur vollreife Beeren werden für die Vinifikation bewusst ausgewählt, während unreifes Lesegut aussortiert wird. Bei hochwertigen Lesegütern kann auch Edelfäule (Botrytis) eine Rolle spielen und für zusätzliche Komplexität sorgen. Für eine Auslese ist ein Mindestmostgewicht von mindestens 95° Oechsle vorgeschrieben. Durch den hohen Reifegrad der Trauben entstehen Weine mit ausgeprägter Frucht, dichter Aromatik und hoher Konzentration. Je nach Stil des Winzers können Auslesen trocken, feinherb oder fruchtsüß ausgebaut werden.
Auslesen werden sowohl aus weißen als auch aus roten Rebsorten erzeugt und gehören zu den lagerfähigsten Weinen. Mit zunehmender Reife entwickeln sie oft zusätzliche Tiefe und zeigen ein vielschichtiges Aromenspektrum.
0.375 L (106,40 €/L)
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0.75 L (78,67 €/L)
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0.375 L (93,33 €/L)
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0.375 L (93,07 €/L)
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0.75 L (45,20 €/L)
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0.75 L (59,87 €/L)
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0.75 L (15,87 €/L)
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0.75 L (51,87 €/L)
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0.75 L (665,33 €/L)
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0.375 L (610,67 €/L)
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0.75 L (838,67 €/L)
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0.375 L (637,33 €/L)
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0.375 L (82,67 €/L)
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0.75 L (265,33 €/L)
LebensmittelangabenBeerenauslese
Beerenauslesen werden ausschließlich süß ausgebaut und gehören zu den aufwendigsten Weinstilen des deutschen Weinbaus, da die geeigneten Beeren selektiv von Hand gelesen werden müssen. Für ihre Herstellung werden ausschließlich besonders reife, einzeln selektierte Beeren verwendet, die häufig von der Edelfäule Botrytis cinerea geprägt sind. Durch den natürlichen Wasserverlust konzentrieren sich Zucker, Extrakte und Aromen in den Trauben. Je nach Rebsorte und Anbaugebiet sind hohe Mindestmostgewichte vorgeschrieben, die in der Regel zwischen 110 und 128° Oechsle liegen.
Typisch für eine Beerenauslese sind ihre hohe Konzentration, ausgeprägte Fruchtaromen und eine natürliche Süße. Häufig erinnern die Aromen an Aprikosen, Pfirsiche, tropische Früchte, Honig oder kandierte Früchte.
Dank ihrer hohen Konzentration und des natürlichen Zuckergehalts besitzen Beerenauslesen ein außergewöhnliches Reifepotenzial. Über viele Jahre, oft sogar Jahrzehnte, entwickeln sie zusätzliche Tiefe und Komplexität. Als klassische Begleiter zu Desserts, gereiftem Käse oder besonderen Genussmomenten zählen sie zu den exklusivsten Spezialitäten unter den deutschen Prädikatsweinen.
0.375 L (184,00 €/L)
LebensmittelangabenEiswein
Es ist längst kein Einzelfall mehr, dass herausragende Entdeckungen aus Versehen gemacht werden. So auch beim Eiswein, einer wahren Besonderheit unter den Weinen. Angefangen soll alles haben, als einem Winzer im Winter aufgefallen ist, dass er einen Weinberg vergessen hat zu lesen und diese Trauben gefroren gelesen hat. Heute ist festgelegt, dass die Trauben für einen Eiswein bei mind. -7°C gelesen und verarbeitet werden müssen. Das Wasser in der Traube ist zu Eis gefroren und bei der Pressung kann sich so nur der Extrakt aus der Traube trennen, ohne verwässert zu werden. Neben einer deutlich kleineren Ausbeute ist der Effekt ein äußerst dichter und aufkonzentrierter Saft mit einem verhältnismäßig enormen Zuckergehalt. Eine komplette Vergärung des gesamten Zuckers ist praktisch nicht möglich, ebenso wenig eine Maischegärung, wodurch Eisweine allesamt weiß bis maximal roséfarben, süß und fruchtig sind.
Durch die klimatische Veränderung wird es jedoch immer schwerer, Eisweine erzeugen zu können, da die Mindesttemperatur von -7°C häufig nicht mehr rechtzeitig für eine Traubenlese erreicht wird.
Trockenbeerenauslese
Die Trockenbeerenauslese (TBA) bildet die Spitze der deutschen Prädikatsweinpyramide und zählt zu den seltensten Weinraritäten der Welt. Für ihre Herstellung werden ausschließlich stark eingeschrumpfte, von Edelfäule (Botrytis cinerea) geprägte Beeren verwendet. Diese sogenannten „Trockenbeeren“ erinnern optisch an Rosinen und enthalten nur noch sehr wenig Saft. Entsprechend gering sind die Erträge, was die Trockenbeerenauslese zu einer besonders exklusiven Spezialität macht. Die Weine müssen ein außergewöhnlich hohes Mostgewicht erreichen und werden stets edelsüß ausgebaut - nicht zuletzt, da keine Hefe die Menge an Zucker in Alkohol umwandeln könnte.
Typisch für Trockenbeerenauslesen sind ihre enorme Konzentration und vielschichtige Aromatik. Häufig zeigen sie Noten von Honig, kandierten gelben Früchten, Orangenmarmelade und exotischen Gewürzen. Charakteristisch sind zudem ihre goldgelbe bis bernsteinfarbene Farbe sowie ein vergleichsweise niedriger Alkoholgehalt von oft nur 5 bis 8 Volumenprozent. Trotz der hohen Süße sorgt die natürliche Säure der Trauben für Struktur und Balance. TBAs werden in den meisten Fällen in halben Flaschen verkauft, zum einen wegen geringen Mengen, vor allem aber auch, da die meisten Konsumenten nach einem Glas „satt“ sind.
Die Herstellung einer Trockenbeerenauslese erfordert ideale Witterungsbedingungen und eine äußerst aufwendige Handlese, bei der jede geeignete Beere sorgfältig selektiert wird. Deshalb entstehen diese Weine nur in wenigen Jahren und meist in sehr kleinen Mengen. Dank ihrer außergewöhnlichen Konzentration gehören Trockenbeerenauslesen zu den lagerfähigsten Weinen überhaupt und können über Jahrzehnte hinweg an Komplexität gewinnen. Sie stehen damit für eine der höchsten Qualitätsstufen, die ein deutscher Wein erreichen kann.