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Auf einen Wein mit... Paul Achs

Seit 1684 verbindet Weinbau die Generationen von Paul Achs, dessen Rebfläche seit 1990 um das doppelte auf 25ha gewachsen ist. Nicht zuletzt verantwortlich für das Wachstum ist Paul Achs junior, der seitdem auch den Betrieb führt. Schon immer war der Naturgedanke ein Thema im Weingut; Paul Achs Senior und sein Vater betrieben damals Viehwirtschaft und auch Unkraut wurde immer mechanisch und nicht chemisch bekämpft. Paul Achs junior setzte sich daher immer mehr für biodynamische Abläufe im Betrieb ein und erhielt 2006 schließlich die Zertifizierung.

In einem Naturparadies Nordburgenland gelegen, 60 km südöstlich von Wien entfernt, bewirtschaftet das Weingut 25ha in 40 Parzellen mit den unterschiedlichsten Terroirs. Diese Vielfalt ermöglicht Paul Achs jedes Jahr einzigartige und authentische Weine herzustellen. Der Erfolg gibt ihm Recht – als „Winzer des Jahres“ und mit 5 Sternen im Falstaff Wineguide zählt er zu den Spitzen-Weingütern Österreichs. Bei einem virtuellen Glas Wein hat uns Paul Achs über seine Freundschaft mit der Natur und besonderen Menschen erzählt – lesen Sie weiter!

Paul, war Dir schon als Kind klar, dass Du Winzer werden willst und das Weingut übernehmen wirst?

Das war vor allem für meine Eltern klar, nachdem ich der einzige Sohn bin. Mich hat aber die Arbeit und vor allem die guten Weine immer schon interessiert und fasziniert.

Wie würdest Du die Philosophie vom Weingut Paul Achs beschreiben?

Die Qualität kommt zu 100% aus dem Weingarten, im Keller kann ich nur schauen, dass ich diese 100% in die Flasche bringe.

Was machen Deine/Eure Weine aus?

Sie spiegeln das Gebiet wieder, werden nicht durch Schönungen und zu viel Holzeinsatz maskiert.

Welcher ist Dein persönlicher Lieblingswein von Achs und warum?

Je nach Situation ein Pinot Noir oder ein Blaufränkisch, am liebsten mit 10 jähriger Reife. Warum? Die Weine haben zu diesem Zeitpunkt eine besonders schöne Reife, sie sind noch sehr schön in der Fruchtphase und die Tannine sind saftig und zugänglich. Und ich bin immer wieder begeistert, wie jugendlich die Weine mit 10 Jahren sind.

Welche Personen haben Dich in Deinem Leben bisher am meisten beeinflusst?

Es gab sehr viele Personen, die mich beeinflusst haben. Ich habe unzählige Verkostungen und viel Erfahrungsaustausch mit meinen Kollegen gehabt und sehr profitiert davon. Wenn ich eine Person hervorheben soll, dann wäre das Alois Kracher, der mir viel geholfen hat und wenn ich Fragen hatte immer zur Seite gestanden ist.

Wie gehst Du im Weingut mit der aktuellen Situation um? 

Denkst Du, dass Corona das Weingeschäft/die Art, wo und wie Wein getrunken wird, nachhaltig verändern wird? Ich hoffe, dass Corona das Bewusstsein der Menschen ändert, dass wir mehr auf Qualität statt auf Masse gehen, ich bin mir aber nicht sicher, ob das passieren wird. Im Weingut haben wir die Situation sehr gut überstanden, wir haben einen sehr gut funktionierenden Webshop mit einer guten Kundenfrequenz. Die Gastronomie ist uns aber schon sehr abgegangen, und nicht nur wegen dem Verkauf.

Was ist Deine größte Passion neben Wein?

Ich gehe sehr gerne in Konzerte.

Was wäre aus Dir geworden, wenn Du nicht Winzer geworden wärst?

Die Frage hat sich nie gestellt, ich habe keine Ahnung.

Mit wem würdest Du gern mal ein Glas Wein trinken und warum?

Am liebsten wieder mit der Tu felix Austria Truppe bei einer Weinreise. Weil das für mich eine der besten Winzervereinigungen mit vielen guten Freunden ist, und mir diese Weinreisen schon sehr abgehen.

Wie lautet Dein Lebensmotto?

Genieße den Moment (am besten mit einem guten Glas Champagner).


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