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Auf einen Wein mit... Johanna Markowitsch

Gerhard Markowitsch hat in den 1990er Jahren mit kompromisslosem Qualitätsstreben sein Weingut zum Spitzenbetrieb aufgebaut und die Region Carnuntum international bekannt gemacht. Seine Philosophie ist: „Qualität auf internationalem Niveau erzeugen, gleichzeitig aber die regionale Identität bewahren. Deshalb haben wir in jeder Rotwein-Cuvée mindestens 50% Zweigelt, der Leitsorte unserer Weinbauregion Carnuntum.“ Neben Zweigelt stehen Pinot Noir und Cabernet Sauvignon, bei den Weißweinen Grüner Veltliner, Sauvignon Blanc und Chardonnay in den Weinbergen, mit seinen Lagenweinen aus den Rieden Rosenberg, Kirchweingarten und Schüttenberg beeindruckt Gerhard Markowitsch jedes Jahr die internationale Fachpresse.

Markowitsch ist trotz wachsender Größe immer noch ein reines Familienweingut und seit 2 Jahren arbeitet Johanna Markowitsch Seite an Seite mit ihrem Vater. Es gibt keine wirkliche Aufteilung, jeder macht alles, aber Johanna ist am meisten von allen unterwegs und sorgt für die nationale und internationale Distribution der Weine. Das wichtigste für die Familie Markowitsch ist, sich immer weiterzuentwickeln und ihre Kunden – jung und alt – mit ihren Weinen zu begeistern und zu zeigen, welch große Weine in Carnuntum entstehen. Besonders stolz ist man – zu Recht – auf die Lagenweine, die kraftvoll, zupackend und einnehmend sind, dabei immer elegant und präzise und durch ihr klares Profil immer als Markowitsch Weine erkennbar sind. 


Johanna, war Dir schon als Kind klar, dass Du Winzerin werden willst und das Weingut übernehmen wirst? 

Als ich ein Kind war, ist schon in meinem Tagebuch der Traumberuf Winzerin gestanden. Jedoch glaube ich, wusste ich zu der Zeit noch nicht, was wirklich auf mich zukommt. Nein, um ehrlich zu sein, war es nicht immer zu 100%ig klar. Ich bin mit dem Thema Wein groß geworden, das Interesse war jedenfalls immer sehr groß, aber ob ich den Betrieb übernehmen werde, war nicht immer eine sichere Sache. Ich studierte in Wien, kam viel herum, hab mir viel angesehen – arbeitete für Wein & Co im Marketing 3 Jahre und dann ist's eines Tages eingeschossen: so, jetzt geh ich aber nach Haus. … (gefühlt kam das von einem Tag am anderen). Gesagt getan. Und nun seit 2 Jahren am Betrieb – und sehr happy 😊 

Wie würdest Du die Philosophie vom Weingut Markowitsch beschreiben? 

Wir versuchen Tradition & Moderne auf eine sehr authentische Art und Weise umzusetzen. Wir versuchen großartige, langlebige und vor allem spannende Weine zu kreieren, die unsere Herkunft & Handschrift widerspiegeln. 

Was macht Eure Weine aus? 

Ich denke, unsere Weine prägt eine große Herkunftstypizität. Wir versuchen Boden, Terroir & Klima mit unseren Weinen zu vereinen. Wir wollen Grip, Frische, Reife und feine Struktur in unseren Weinen. 

Welcher ist Dein persönlicher Lieblingswein von Markowitsch und warum? 

Das ist jetzt gar nicht so einfach. Wir lieben alle unsere Weine auf eine andere Art und Weise. Eine besondere Bedeutung hat für uns alle die Riede Rosenberg. Sie bringt uns unglaubliche Würze, Eleganz und vor allem Laaaaaanglebigkeit. Ein Südhang, der dennoch vom Wald umrandet ist und Frische bringt. Wir sehen viel Potential in diesem Wein. 

Welche Personen haben Dich in Deinem Leben bisher am meisten beeinflusst? 

Ich habe nicht die eine Person. Ich glaube, dass ich mir von vielen Menschen etwas abschauen kann. Ich schaue mir oft Dinge von denjenigen Leute ab, die etwas besser können als ich – und da gibt’s genug. 

Wie geht Ihr im Weingut mit der aktuellen Situation um? Denkst Du, dass Corona das Weingeschäft / die Art, wo und wie Wein getrunken wird, nachhaltig verändern wird? 

Wir versuchen, das bestmöglichste aus dieser Situation herauszuholen. Ich denke, es ergeben sich auch viele neue Dinge, an die man vorher nicht gedacht hat. Beispielsweise Events: wir haben während dieser Zeit ein neues Event ins Leben gerufen: das Butterbrot im Weingarten. Leute konnten sich gekühlte Weine von der Take-Away-Weinbar holen und sich frisches Sauerteigbrot mit Bio-Butter und Schnittlauch abholen – und sich ein stilles Örtchen im Weingarten suchen. Ich bin mir nicht sicher, ob sich das Weingeschäft nach Corona so drastisch verändern wird. Aber was ich sagen kann ist, dass ich das Gefühl habe, dass jetzt mehr zu Hause getrunken wird. Menschen haben wieder begonnen, viel mehr selbst zu kochen und haben sich dadurch mehr mit dem Produkt auseinandergesetzt. Es wurde mehr Bewusstsein für Lebensmittel geschaffen. Ich glaube das Homecooking/drinking in Zukunft etwas mehr sein wird. Zudem wollen die Menschen wissen, woher der Wein kommt. Herkunft muss unser wichtigstes Element sein. 

Was ist Deine größte Passion neben Wein?

Eigentlich alles, was Kulinarik betrifft. 

Was wäre aus Dir geworden, wenn Du nicht Winzerin geworden wärst? 

Ich wäre womöglich irgendwo im Marketing/Event-Bereich tätig. Ich liebe auch gute Restaurants und gutes Handwerk. Ich denke, für mich gäbe es genug Jobs. 😊

Mit wem würdest Du gerne mal ein Glas Wein trinken und warum? 

Am liebsten hätte ich mit Lotte Tobisch ein Glas Wein getrunken, aber sie ist leider letztes Jahr verstorben. Sie war eine Grande Dame – Eventmanagerin aus Wien. Eine Frau mit unglaublichem Humor. 

Wie lautet Dein Lebensmotto? 

Zu Vino sag ich Nie No. 😊


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